• Ausbildungsdauer: 2 Jahre
  • Schutz- und Sicherheitsgewerbe
  • Landesfachklasse

Generell zeichnet sich in vielen Bereichen der Wirtschaft und der Gesellschaft ein höheres Sicherheitsbedürfnis ab. Qualifiziertes Personal für die Sicherheitswirtschaft wird daher für unterschiedliche Tätigkeitsbereiche benötigt. Wer eine gute Beobachtungsgabe und ein wachsames Auge hat, besitzt bereits gute Voraussetzungen, um hier tätig zu werden.

 

Die Servicekraft für Schutz und Sicherheit wird in zwei Jahren ausgebildet, um in Einsatzgebieten, wie Standort- und Objektschutz, Veranstaltungsschutz und Ordnungsdienst, Schutz und Sicherheit im öffentlichen Personenverkehr, Alarm- und Interventionsdienst, Revierdienst, Einsatzzentrale oder Tor- und Empfangsdienst zu arbeiten. Sie wird für die fachgerechte Umsetzung von Maßnahmen der Sicherung und präventiven Gefahrenabwehr qualifiziert und unterstützt den Schutz von Personen, Sachwerten und imateriellen Werten. Sie kennt die Rechtsgrundlagen für ihr Handeln und Eingreifen und kann sich situations- und personenbezogen entsprechend verhalten.
Servicekräfte überprüfen und überwachen die Einhaltung objektbezogener Schutz- und Sicherheitsvorschriften sowie die ordnungsgemäße Funktion von Schutz- und Sicherheitseinrichtungen. Bei der Ermittlung und Aufklärung von sicherheitsrelevanten Sachverhalten wirken sie mit.

 

Dieses neue Berufsbild ist in ein Bildungskonzept eingebunden, das den neuen Beruf Servicekraft für Schutz und Sicherheit mit dem bereits seit 2002 bestehenden dreijährigen Ausbildungsberuf Fachkraft für Schutz und Sicherheit verbindet. Daher wird auch die Neuordnung des bestehenden Ausbildungsberufes erforderlich.
Die ersten beiden Ausbildungsjahre sind in beiden Berufen identisch und beinhalten die operativen Tätigkeitsbereiche. Neben Qualifikationen, die Schwerpunkte in den ersten beiden Jahren auch für die Fachkraft für Schutz und Sicherheit sind, kommen noch dispositive und kaufmännische hinzu. Fachkräfte für Schutz und Sicherheit planen auch Maßnahmen, analysieren Gefährungspotenziale und entwickeln Sicherheitskonzepte. Sie wirken bei Angebotserstellung von Sicherheitsleistungen und bei der Auftragsbearbeitung mit. Sie sind also diejenigen, die bei der Vermarktung der Dienstleistungen für Schutz und Sicherheit einen wesentlichen Part haben.

Erfolgreiche Absolventen des zweijährigen Berufs können die Ausbildung im dreijährigen Beruf aufgrund ihrer Gemeinsamkeiten "ohne Verlust" fortführen. Sowohl eine zeitliche als auch eine Anrechnung von Prüfungsleistungen sind gegeben.

Berufliches Schulzentrum "Otto Lilienthal"
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