Fachschule Medizintechnik

Der Staatlich geprüfte Techniker/die Staatlich geprüfte Technikerin der Fachrichtung Medizintechnik

ist eine landesrechtlich geregelte Weiterbildung auf Basis der Rahmenvereinbarung
über Fachschulen und der Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus und des
Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft über die Fachschule im Freistaat
Sachsen.
Die Fachschule ist eine zweijährige Vollzeitausbildung mit möglichen Zusatzausbildungen, z.B.
mit dem Erwerb der Fachhochschulreife.

Kurzinformationen zum Inhalt der Ausbildung

Die Ausbildung in der Fachschule ist eine zweijährige Vollzeitausbildung mit dem Ziel des
„Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin“.

Ausbildungsschwerpunkte

Neben einer soliden mathematisch-naturwissenschaftlichen, betriebswirtschaftlichen und
-organisatorischen Grundlagenausbildung erfahren die Fachschülerinnen und Fachschüler eine
vertiefte Ausbildung in den Anwendungsbereichen:

• Natur- und Technikwissenschaften


• Medizinisches Basiswissen/Medizintechnik
• Elektrotechnik/Elektronik/Datenverarbeitung
• Chemie/Werkstofftechnik
• Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik

Mögliche Zusatzausbildungen/Zertifikate

Während der zweijährigen Ausbildung können die Fachschülerinnen und Fachschüler verschiedene
Zusatzqualifikationen absolvieren. Dazu gehören unter anderem:

• Erwerb der Fachhochschulreife
• Vorbereitungslehrgang zur Ausbildereignungsprüfung
• REFA-Grundlehrgang
• Strahlenschutzlehrgang Fachkundegruppe 6

Lerninhalte im Fach Medizintechnik

• Grundlagen Ultraschalltechnik
• Grundlagen Beatmung
• Grundlagen Elektrochirurgie
• Grundlagen Infusionstechnik
• Grundlagen Dialysetechnik
• Grundlagen Röntgentechnik
• Grundlagen Elektrotherapie

Laborversuche

Im Rahmen des Unterrichts sind durch die Fachschüler u.a. folgende Praktika durchzuführen:

• STK - Durchführung von Sicherheitstechnischen Kontrollen (STK) an verschiedenen Gerätetypen
• MTK - Durchführung von Messtechnischen Kontrollen (MTK)

Tätigkeitsfeld

Staatlich geprüfte Techniker/Staatlich geprüfte Technikerinnen der Fachrichtung Medizintechnik
sind hauptsächlich für die Einsatzbereitschaft, die sichere Anwendung, die wirtschaftliche
Betriebsweise und die zweckmäßige Beschaffung von medizinisch-technischen Geräten und
Einrichtungen in Krankenhäusern und anderen medizinischen Einrichtungen zuständig.
Techniker/innen der Fachrichtung Medizintechnik arbeiten hauptsächlich in Krankenhäusern
oder Gesundheitszentren oder im Servicebereich bei Herstellern von medizinischen Geräten
oder bei speziellen Servicefirmen.

Die Tätigkeit des Medizintechnikers umfasst neben der Aufstellung und Inbetriebnahme,
Wartung, Instandhaltung, Reparatur und turnusmäßigen Prüfung der Medizinprodukte nach
Medizinproduktebetreiberverordnung (MPBetreibV) aber auch die Schulung und Einweisung des
medizinischen Personals sowie auch den Vetrieb von medizinischen Geräten.
Sie führen turnusmäßige sicherheitstechnische und messtechnische Kontrollen nach der Medizinproduktebetreiberverordnung
(MPBetreibV) durch und dokumentieren diese. Im Krankenhaus oder medizinischen Einrichtungen sind sie darüber hinaus für das Medizinisch-technische
Gerätemanagement/Führen der gesetzlich vorgeschriebenen Dokumentation (Medizinproduktebücher und Bestandsverzeichnisse) verantwortlich.

Berufliches Schulzentrum "Otto Lilienthal"
Freital-Dippoldiswalde
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